Programm

News


AJZ - Vollversammlung

Am Di. 19.2.2019 ab 20h30 findet eine VV statt.

Es sind folgende Themen traktandiert:

  • Buchhaltung Abschluss 2017
  • Defizit Swissreggaefestival 2018
  • ...
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AJZ - Vollversammlung

Am Di. 20.11.2018 ab 20h30 findet eine VV statt.

Es sind folgende Themen traktandiert:

  • Entscheid bzw. weiteres Vorgehen betreffend...
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AJZ - Vollversammlung

Am Di. 30.10.2018 ab 20h30 findet eine VV statt.

Es sind folgende Themen traktandiert:

  • Postulat im Stadtrat: "Dahrlehnen Umbau Chessu"
  • Einsprache...
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Veränderungen des Betriebs, der Kosten und der Nachfrage

Seit Jahren wird von der Arbeitsgruppe Chessu und dem Veranstalterkollektiv ein Teuerungsausgleich über eine Anhebung der preislichen Obergrenze verlangt. Vergleicht man heute die Chessueintrittspreise mit den lokalen Kinoeintrittspreisen, wie dies von der BenutzerInnenversammlung immer schon gemacht wurde, so liegt Handlungsbedarf vor. Denn sowohl die Betriebskosten (Gebühren, Unterhalt, Reparaturen etc.), als auch die Kosten der Veranstaltungen (Putz, Sicherheitspersonal, Werbung, Technik, Getränke etc.) stiegen in den letzten Jahren stetig an. Die immer noch wachsenden Besucherzahlen und das grosse Veranstaltungsangebot hinterlassen ihre Spuren; Die Qualitätsansprüche an den Chessubetrieb steigen weiter und mit ihnen auch die Kosten.

Dominierte in den 80er und 90er Jahren die Einfachheit der Veranstaltungen noch den Chessu, so haben sich in der gegenwärtigen, medial geprägten Jugendkultur die Ansprüche und Erwartungen in Sachen Musik und Events zunehmend verändert. Zwar setzen die Chessuveranstalter immer noch auf nicht-kommerzielle Acts und Newcomers, doch wird mitunter in der global vernetzten Musikbranche für Reisekosten und Spesen von internationalen Bands und Underground-DJs oft tief in die Tasche gegriffen.

Ebenfalls ist die Planung und Durchführung der Veranstaltungen aufwändiger geworden: Von der Arbeitsgruppe Chessu wird semi-professionelles Handeln erwartet; Der Chessu ist zu einem durchorganisiertem Kulturzentrum mit einem vielfältigen Programm für Jung und Alt - Tagesbetrieb unter der Woche, Nachtbetrieb an den Wochenenden - herangewachsen und zwar Woche für Woche, während 10 Monaten im Jahr inkl. Feiertage. Allein 2013 wurden rund 130 öffentliche Anlässe durchgeführt.

Für die VeranstalterInnen ist es unter den sich verändernden Umständen immer schwieriger geworden mit den Einnahmen am Eingang zu wirtschaften und dem anspruchsvollen Bieler Publikum qualitative Line Ups in einem attraktiven Umfeld bieten zu können. Mit den SFr. 2.- Teuerungsausgleich auf jedem regulären Eintritt sowie der neuen preislichen Obergrenze von SFr. 25.- soll fortan die Attraktivität des Veranstaltungsortes Chessu gesichert und ein Mehrwert für den Kulturort Biel geschaffen werden. Die Chessugruppe verspricht sich dadurch, gerade im Hinblick auf das 40ig Jahre-Jubiläum des Chessubetriebs im kommenden Jahr, an die Programmqualität der vergangenen Jahre anzuknüpfen und vermehrt auf Live-Konzerte und internationale Acts setzen zu können.

Umsetzung der neuen Preisregelung

Im April und Mai wurde in den wöchentlichen BenutzerInnen-Versammlungen (BV) des AJZ eine Regulierung der neuen Preise erarbeitet, die zusammen mit den neuen Preislimiten an der Vollversammlung angenommen wurde. Da der Chessu als Begegnungsstätte des autonomen Jugendzentrums weiterhin für möglichst viele unterschiedliche Menschen zugänglich bleiben soll, werden 50% der gesamten Chessuveranstaltungen auch in Zukunft die SFr. 15.- preisliche Obergrenze für den Eintritt nicht überschreiten. Nicht nur die Gesamtzahl der Veranstaltungen mit erhöhtem Eintrittspreis (über SFr. 15.-) wird daher limitiert, sondern auch ihre Anzahl pro Veranstalter und Saison.

Erhöhte Eintrittspreise bis zu 25.- müssen, wie bis anhin, von der BenutzerInnen-Versammlung auf Empfehlung der Arbeitsgruppe Chessu genehmigt werden. Zuvor wird vom / von der VeranstalterIn an der Chessusitzung ein Antrag gestellt, der von der Chessugruppe geprüft wird. Ausschliesslich kulturell wertvolle Veranstaltungen, Theater, Kleinkunst sowie grosse musikalische Live-Veranstaltungen werden berechtigt sein die preisliche Oberlimite auszuschöpfen. Die sukzessive Senkung der Eintrittspreise ab 02h00 wird wie bisher beibehalten. Neu darf der veranschlagte Eintrittspreis bis zum Auftrittsende des Mainacts bzw. bis spätestens um 02h00 verlangt werden.

Der „Boustutz“ soll auf jedem Eintrittspreis unter SFr. 18.- separat ausgewiesen werden (Bsp.: SFr. 15 +1.-), damit klar ersichtlich bleibt, dass neu ein zusätzlicher Franken auf den Eintrittspreis erhoben wird, der nicht zu den Veranstaltungseinnahmen gezählt wird. Dieser Soli-Franken wird in jedem Falle vollumfänglich dem Chessu ausgehändigt und für den Innenausbau gesammelt. Weigert sich ein/e BesucherIn den Franken zu zahlen, spricht er sich gegen die Zukunft des Chessu aus und ist im Chessu nicht willkommen.

Die Arbeitsgruppe Chessu freut sich auf die bevorstehende Saison (2014/15), die im Sinne des „Bienne Bouge“ mit einem Festivalwochenende des X-Projects am DO, 4. September eröffnet werden wird. Es darf vorweggenommen werden, dass durch die neue Preisregelung motiviert bis Ende Jahr bereits viele Live-Acts geplant sind.